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Schwyzer und Urner Jungzüchter 17.03.2012

 

Vereinsreise ins Zillertal

Am 17. März machten sich die Schwyzer und Urner Jungzüchter auf die zweitägige Jungzüchterreise, welche dieses Jahr ins Zillertal führte. Der erste Halt auf dem Weg nach Österreich war auf dem Betrieb von Gaudenz Thomann in Vilters.
Erstaunlich offen führte Gaudenz durch den Betrieb und gab bereitwillig Auskunft auf die zahlreich gestellten Fragen. Beeindruckt war die Kombination von Exterieur starken Kühen, welche zugleich auf solch einem hohen Niveau Milch produzieren. Je nach Anteil frisch gekalbter Rinder liegt der Stalldurchschnitt bei 11‘000 Liter.  Obwohl einige Holstein Kühe im Stall stehen, versicherte er der Braunvieh Rasse treu zu bleiben. Gewisse Vorzüge möchte er den Holstein Kühen jedoch nicht abstreiten, gab er zu betonen.
Der nächste Halt wir in Hart, für das Mittagessen. Gestärkt ging es weiter zu Siegfried Klocker, der ebenfalls in Hart wohnt. Obwohl der Carfahrer wegen den verwinkelten Gassen und zahlreichen Brücken einige Male die Luft anhielt, erreichte die Reisegruppe auch diesen Betrieb unbeschadet. Die Kühe von Siegfried Klocker bestachen durch ihre exzellenten Euter, die sehr hoch angehängt und straff verwachsen waren. Auffallend war der hohe Einsatz an Schweizer Genetik. Ebenso dürften den männlichen Reiseteilnehmern seine beiden hübschen Töchter in Erinnerung bleiben. 
Vom Betrieb von Siegfried Klocker ging es noch einmal steil bergauf zum Betrieb von Stefan Klocker. Auf dem Betrieb angekommen, gab es bereits die erste alkoholische Erfrischung. Nach zahlreichen Runden ging es dann doch ab in den Stall. Die Herde von Stefan Klocker beinhaltet ein paar vielversprechende Kühe. Ganz nach den Grundsätzen eines Viehhändlers erklärte Stefan, dass grundsätzlich jede Kuh in seinem Stall verkäuflich sei – ausser seine Herzdame Salus Larissa, die 2005 Europa Champion in Verona wurde. Die wohl schönste Kuh in seinem Stall ist zurzeit eine Etvei Tochter.
Die Nacht verbrachten wir in einem schönen Hotel in Hart. Nach dem Nachtessen hiess es für viele ab in den Ausgang. Komischerweise konnten nicht alle den Erwartungen gerecht werden, die sie selbst an sich stellten und mussten sich „frühzeitig“ verabschieden.
Pünktlich ging es am nächsten Tag weiter zum Holsteinbetrieb von Matthias Sprenger. Der Betrieb beeindruckte durch seine enorme Grösse. 60 Kühe und 80 Rinder leben auf dem Hof. Im Sommer werden alle Tiere gealpt. Zugleich gehöre die Zucht von Matthias Sprenger zu einer der erfolgreichsten in der Region, wie Stefan Klocker versicherte.  
Den letzten Halt war auf dem Betrieb von Anton Luxner in Kaltenbach. Er hat einige tolle Prunki Töchter, die sowohl im Exterieur als auch in der Milch auffallend stark waren.
Die beiden Tage werden allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.
 
 

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